Am Freitag, 02.10.2026 spielten wir in Höchst gegen die Gruppenligareserve des TSV.
Von Beginn an entwickelte sich ein munteres A-Liga-Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. So konnte Eddi Untereiner eine Hereingabe von Berdan Kocahal nicht unter Kontrolle bringen und schoss über das Tor. Nach einem Fehler in unserer Abwehr erzielte Nick Müller in der 12. Minute das 1:0 für Höchst. Fast im Gegenzug flog ein Schuss von Kocahal, gut reagiert vom Höchster Schlussmann, an die Querlatte. In der 24. konnte Untereiner dann den 1:1-Ausgleich erzielen.
Einen abgewehrten Ball drosch er aus gut 25 Meter ins verwaiste Höchster Tor. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause. Diese dauerte über eine halbe Stunde, da ein Höchster Spieler mit einer Schulterverletzung mit dem Krankenwagen abgeholt wurde. Ihm gelten natürlich die besten Genesungswünsche von uns. Nach dieser langen Unterbrechung kamen unsere Jungs immer besser ins Spiel und folgerichtig erzielte Frank Hirschhausen in der 60. Minute im Nachschuss das 2:1 für den KSV.
Als Eddi Untereiner in der 74. Minute auf 1:3 für uns stellte sahen wir wie der sichere Sieger aus. Doch die TSV-Reserve gab nicht auf, und nach einem Eckball erzielte Niklas Kirsch den 2:3-Anschlusstreffer. So galt es wieder einmal bange Minuten bis zum Schlusspfiff zu überstehen. Zunächst rettete Robby Weimar für uns auf der Torlinie und in der Nachspielzeit flog ein Höchster Torschuss an die Unterkante unserer Latte.
So gesehen war es zum Ende hin glücklich, aber nach dem Spielverlauf vor allem in der zweiten Hälfte ein verdienter Sieg für unsere Mannschaft. Mit drei Siegen in Folge können wir nun dem kleinen Derby am kommenden Sonntag gegen die Reserve der SSV Brensbach optimistisch entgegensehen und unseren guten Tabellenplatz im vorderen Drittel der Tabelle festigen.
Mannschaftsaufstellung: Hazneci, O; Schaffnit, J., Ehrhardt, Ph., Hirschhausen, F., Guezel, O., Untereiner, E., Scholl, N., Filiz, O., Kocahal, B., Weimar, R., Richstein,J.;
AW: Hartmann, J.; Benisch, Ph., Bundschuh, F., Sizov, M., Weimer, F.;
SR: Jörg Panizzi



